sebastian-haak.net: Sommerakademie
10 Thesen der Sommerakademie 2005
Wir, 24 Schüler aus sechs verschiedenen katholischen Gymnasien des Bistums Essen, haben uns im Rahmen der Sommerakademie 2005 in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ mit Themen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kirche befasst.
Durch die Gespräche mit den hochkarätigen Referenten konnten wir die gegenwärtige gesellschaftliche Situation besser verstehen, und folgende zehn Thesen formulieren, mit denen wir an die Gesellschaft appellieren möchten.
1. Es ist wichtig, dass unsere Kultur bewahrt wird und besonders im Hinblick auf die Jugend an Attraktivität gewinnt.
2. Wir fordern den sinnvollen Abbau von Bürokratie, damit Politik und Staat wieder von jedem verstanden werden.
3. Wir fordern eine rücksichtsvolle Bildungspolitik im Hinblick auf die kommende Generation, denn Bildung ist die einzige Ressource unserer Zukunft.
4. Um eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen, fordern wir sowohl von Immigranten als auch von der deutschen Gesellschaft mehr Engagement und Bereitschaft aufeinander zuzugehen.
5. Wir fordern die deutsche Regierung auf, endlich verstärkt nach Lösungen für Akademikerinnen mit Kindern, die ihre Karriere nicht abbrechen möchten, zu suchen. Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, dass sich diese jungen Akademikerinnen aus Karrieregründen zur Kinderlosigkeit entschließen, noch kann sie sie in der Wirtschaft entbehren.
6. Wir fordern, dass die Unternehmen die Voraussetzungen für eine Work - Life - Balance ihrer Mitarbeiter schaffen.
7. Wir appellieren an die Wirtschaft, ihre gesellschaftliche und globale Verantwortung im Blick zu behalten.
8. Wir fordern, dass die ethischen Bestimmungen europaweit angeglichen werden, um eine gemeinsame Forschung im Sinne des menschlichen Lebens zu gewährleisten, denn schließlich haben alle Europäer eine gemeinsame ethische Grundhaltung.
9. Wir wünschen, dass Christen das Gespräch mit der Welt suchen, damit sich mehr Menschen aus freien Stücken zum Christentum entschließen können.
10. Wir fordern eindringlich, gesellschaftliches Engagement und soziale Eigenverantwortung ernst zu nehmen.
Nur wer die Gegenwart kennt, kann die Zukunft aktiv mitgestalten. Deshalb bleiben wir sowohl heute als auch morgen am Ball, um auch über die Sommerakademie hinaus unsere Gesellschaft kritisch zu hinterfragen.
Hier findet ihr die Fotos der Sommerakademie 2005
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